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    Mit Säureblocker Sodbrennen lindern – ist das möglich?

    Sodbrennen ist nur schwer zu behandelt. Besonders häufig leiden Menschen darunter, wenn eine deftige Mahlzeit eingenommen wurde. Aber auch verschiedene Getränke oder der eigene Lebensstil können dieses Leiden auslösen. In vielen Fällen werden den Patienten Medikamente gegen die Beschwerden verschrieben. In diesem Artikel wird darauf eingegangen, um welche Medikamente es sich handelt. Zudem wird erklärt, wie diese helfen können und welche Alternativen es zu Medikamenten gibt.

    Was ist Sodbrennen?

    Damit Sodbrennen behandelt werden kann, muss geklärt werden, um was es sich dabei handelt und wie man es erkennt.

    Bei Sodbrennen steigen Magensäure und eventuell auch weiterer Mageninhalt die Speiseröhre hinauf. Die Ursachen hierfür können zahlreich sein. So kann die Ernährung, der Lebensstil oder eine Lebenssituation, wie beispielsweise eine Schwangerschaft, die Ursache für dieses Leiden sein.

    Genauso wie die Ursachen unterschiedlich sein können, wird Sodbrennen auch durch verschiedene Symptome erkannt. Zu diesen können gehören:

    Da die Ursachen sowie die Symptome von Patient zu Patient unterschiedlich sein können, ist es schwer, eine einheitliche Behandlung zu bestimme

    Welche Medikamente werden gegen Sodbrennen verschrieben?

    Damit der Schmerz im Brustbein behandelt werden kann, werden drei verschiedene Wirkstoffe zur Verfügung gestellt. Bei diesen handelt es sich um H2-Blocker, Antazida und Protonenpumpeninhibitoren (PPI).

    Diese Wirkstoffe werden als Säureblocker eingesetzt und behandeln die Beschwerden von Sodbrennen unterschiedlich. So wird von dem Wirkstoff Antazida überschüssige Magensäure beseitigt. Diese Magensäure ist dafür verantwortlich, dass die Speiseröhre angegriffen wird und die Betroffenen einen brennenden Schmerz verspüren. Durch eine chemische Reaktion wird die Magensäure neutralisiert. Die Wirkung, nach der Einnahme von Antazida tritt sehr schnell auf.

    Durch H2-Blocker wird das Freisetzen von Magensäure gehemmt. Das bedeutet, dass weniger Magensäure produziert wird und dementsprechend der Mageninhalt nicht mehr so sauer wird.

    Mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) wird die Säurebildung im Magen gehemmt. Das bedeutet, es werden bestimmte Pumpen blockiert, die dafür verantwortlich sind, dass Magensäure in den Magen gepumpt wird.

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    Sollte das Sodbrennen durch die Schwangerschaft ausgelöst werden, sollten keine Säureblocker eigenständig eingenommen werden. Hier muss vorher mit einem Arzt gesprochen werden, ob eventuell Nebenwirkungen auftreten können, die dem ungeborenen Kind schaden könnten. Zudem ist dieses Sodbrennen nur für einen bestimmten Zeitraum.

    Für welches Sodbrennen sind welche Medikamente geeignet?

    Wie bereits beschrieben, wirkt jeder der oben genannten Wirkstoffe an einer anderen Stelle.

    Der Wirkstoff Antazida ist für gelegentliche Beschwerden gut geeignet, da die Wirkung sehr schnell Eintritt und diese direkt im Magen wirken.

    H2-Blocker sind für Patienten geeignet, die mindestens zweimal pro Woche unter den Beschwerden leiden. Da dieser Wirkstoff die Hormon-Bindestellen blockt, wird weniger Magensäure in den Magen gelangen.

    Der Wirkstoff Protonenpumpeninhibitoren (PPI) wird bei starken Beschwerden und sehr häufigem Sodbrennen eingesetzt. Die Wirkung ist sehr effektiv und daher werden diese Tabletten sehr häufig eingenommen.

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    Welche Nebenwirkungen treten auf, wenn mit Säureblocker Sodbrennen gelindert wird?

    Da es sich bei Säureblocker um Medikamente handelt, können Nebenwirkungen auftreten. Jedoch müssen diese nicht auftreten. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen und Übelkeit. Aber auch Müdigkeit, Schlafstörungen und allgemeines Unwohlsein können als Nebenwirkung auftreten.

    Jedoch liegen zur Sicherheit bei jedem Säureblocker die Beipackzettel dabei, in denen auf die auftretenden Nebenwirkungen eingegangen wird.

    Mit diesem Alternativen zu Säureblocker Sodbrennen lindern

    Jedoch gibt es einige Alternativen, die anstelle von einem Säureblocker genommen werden können.

    Zum einen kann auf pflanzliche Mittel zurückgegriffen werden. Hierfür sollte mit einem Arzt darüber gesprochen werden, damit die passenden pflanzlichen Mittel gefunden werden können. Beispielsweise können spezielle Heilpflanzen angewendet werden. Aber auch Kamillentees oder Heilkraut kann gegen Sodbrennen helfen.

    Die beste Alternative ist natürlich erst einmal herauszufinden, welche Ursachen das Sodbrennen auslösen. So kann eine Umstellung der Ernährung bereits große Wirkung zeigen. Wenn das Essen mit speziellen Lebensmitteln, besonders basischen Lebensmitteln, hergestellt wird, kann dem Sodbrennen vorgebeugt werden.

    Dank des Internets, welches jedem zu jeder Zeit zur Verfügung steht, können viele Rezepte gefunden werden, die bei Sodbrennen helfen oder vorbeugend gegessen werden können.

    Schon gewusst?

    Auch wenn Säureblocker gegen Sodbrennen rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind, sollten diese nicht eigenständig über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Sollte häufig an Sodbrennen gelitten werden, sollte Kontakt zu einem Arzt aufgenommen werden damit die Ursachen geklärt werden können.

    Sollten Medikamente gegen Sodbrennen nach Rücksprache eingenommen werden?

    Um mit Säureblocker Sodbrennen zu lindern, kann gelegentlich auf die frei verkäuflichen Medikamente zurückgegriffen werden. Jedoch sollte hier die genaue Einnahme beachtet werden. Ebenso darf die empfohlene Dosis nicht überschritten werden, damit kein Risiko eingegangen wird.

    Sollte das Sodbrennen jedoch häufig auftreten und die Einnahme von Säureblockern wird zur Gewohnheit, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann entsprechende Informationen geben und eine individuelle Therapie vorschlagen.

    Was sollte zusätzlich beachtet werden?

    Auch wenn durch Säureblocker Sodbrennen gelindert werden kann, handelt es sich hierbei um Medikamente, die dem Körper dennoch Schaden können. Zudem werden nur die Symptome behandelt und die Ursache bleibt weiterhin bestehen.

    Es ist wichtig, dennoch auf die Gesundheit zu achten. Dadurch kann der Magen entlastet werden. Zusätzlich wird der Darm durch die Einnahme der Medikamente nicht zusätzlich belastet. Besonders die Ernährung spielt bei dem Thema Sodbrennen eine sehr große Rolle.

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    In Zusammenarbeit mit:

    Dr. Joachim Grünbaum

    Dr. Joachim Grünbaum

    Leitender Arzt Gastroenterologie der Klinik Schlosspark in Grünberg. Neben mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Praxis widmet Dr. Grünberg sich auch der Forschung im Bereich der Onkologie mit dem Schwerpunkt gastroenterologische Onkologie inkl. Misteltherapie.
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