Koch schneidet Gemüse für eine Mahlzeit klein

Mittelmeerkost gegen Sodbrennen

Sodbrennen ist eines der häufigsten Volksleiden unserer Zeit. Hinsichtlich der Zivilisationskrankheiten haben Sodbrennen oder die Refluxkrankheit maßgeblich mit unserer Ernährung zu tun. Neusten Studien zufolge hat sich Mittelmeerkost als besonders magenschonend herausgestellt. Warum das so ist und was Sie selber tun können, lesen Sie hier.

Warum uns das Essen auf den Magen schlagen kann

Warum spielt die Ernährung bei Sodbrennen eigentlich so eine große und entscheidende Rolle? Schließlich gibt es doch viele Menschen, die essen können, was sie wollen, und keine Probleme damit haben. Aber stimmt das wirklich? In Wahrheit ist die Entstehung sowohl von Sodbrennen als auch von anderen Erkrankungen weitaus komplexer als gedacht. Sicher ist aber, dass es gewissen Risikofaktoren gibt, die die unangenehmen Symptome in der Speiseröhre und im Rachen auslösen:

  • Wie erwähnt spielt die Ernährung eine der wichtigsten Rollen. Zum einen, wie die Mahlzeiten gewürzt sind. Grundsätzlich kann gesagt werden: moderat würzen, dann hat der Magen weniger Probleme, die Nahrung zu verdauen. Insbesondere zu fette, zu süße, salzige, scharfe oder zu scharf angebratene Lebensmittel sorgen für Sodbrennen. Der Grund: Der Magen muss deutlich mehr Energie aufwenden, um die aggressiven Gewürze zu neutralisieren. Dafür braucht er deutlich mehr Magensäure.
  • Kohlensäurehaltige Getränke befeuern ebenfalls das saure Millieu im Magen
  • Zu üppige Mahlzeiten blähen den Magen auf und verursachen einen Reflux. Hier ist es gut, über den Tag verteilt die Speisen einzunehmen. Wählen Sie kleine Portionen. Dadurch wird das Aufstoßen weniger und die Beschwerden lassen insgesamt nach
  • Übergewicht ist ein weiterer wichtiger Faktor bei der Entstehung von Sodbrennen. Hierbei drückt die Körpermasse die Organe zusammen, so dass die Lebensmittel bzw. der Nahrungsbrei sehr leicht zurück in die Speiseröhre rutschen können. Auch dabei ist wieder die Ernährung einer der Auslöser für das Übergewicht

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Wie die Speisen aus dem Mittelmeerraum helfen können

Generell kann gesagt werden, dass sich klassischerweise im Gebiet rund um das Mittelmeer frischer ernährt wird. Sicherlich halten auch hier die Zivilisationskrankheiten Einzug, doch in Studien zeigten sich die positiven Auswirkungen der Mittelmeerkost. Diese besteht zum großen Teil aus Obst und Gemüse, frischen Kräutern und wenig tierischen Fetten. Stattdessen kommt viel Olivenöl zum Einsatz. In einer Studie am Northwell Phelps Hospital in Sleepy Hollow wurde dies in einer Studie nachgewiesen. Neben dem Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Rauchen achteten die Probanden auf eine streng mediterrane Diät. Es zeigte sich später, dass diese gezielte Ernährungsumstellung der Behandlung mit magenschützenden Medikamenten (Protonenpumpenhemmern) in nichts nachstand.

Wussten Sie schon?

Die Mittelmeerkost kann in verschiedenen Bereichen gesundheitsfördernd sein. Bei Sodbrennen aber auch zu Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann diese Ernährungsweise helfen.

Mehr noch: Die Ergebnisse waren sogar noch besser als gedacht Ein weiterer Effekt war natürlich die Gewichtsabnahme. Alles zusammen reduzierte signifikant das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem steht die Theroie im Raum, dass diese Ernährungsweise auch degenerativen Erkrankungen im Alter vorbeugen kann (z. B. Morbus Alzheimer).

Sie sehen also, wie massiv sich die Ernährung auf das Sodbrennen und unsere Gesundheit auswirkt. Kurz zusammengefasst: Essen Sie weniger fett, süß, salzig, scharf und reduzieren Sie den Konsum tierischer Eiweiße. Die Gewichtsabnahme wird sich von selbst ergeben und das Sodbrennen bzw. der Reflux wird Sie in Ihrem Alltag nicht mehr belasten.
Leiden Sie dennoch unter Sodbrennen, könnten auch andere Ursachen dahinter stecken. Klären Sie dies im Zweifel mit Ihrem Arzt.

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In Zusammenarbeit mit:

Dr. Joachim Grünbaum

Leitender Arzt Gastroenterologie der Klinik Schlosspark in Grünberg. Neben mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Praxis widmet Dr. Grünberg sich auch der Forschung im Bereich der Onkologie mit dem Schwerpunkt gastroenterologische Onkologie inkl. Misteltherapie.
Dr. Joachim Grünbaum

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