Achalasie Patient lässt sich vom Arzt beraten

Darum ist die Magenkarzinom Therapie im Wandel

Eine Erkrankung an Krebs zieht oft massive Beeinträchtigungen nach sich. Dabei spielt die Therapie eine große Rolle. Bekanntermaßen wird viel mit Chemotherapie und Strahlentherapie gearbeitet. Die Nebenwirkungen sind dabei oft beträchtlich und viele Patienten überleben die Behandlung nicht. Als Folge der Therapien, die das Ziel haben, zum Beispiel einen Tumor nicht weiter wachsen zu lassen, ergeben sich Nachteile in der Immunabwehr. So werden bei der Chemotherapie schnell wachsende Zellen abgetötet, was z. B. den Verlust der Haare erklärt. Aber das System menschlicher Körper ist sehr komplex und mitunter sind die Nebenwirkungen stärker als der eigentliche Nutzen. Nicht selten müssen auch Organe oder Lymphknoten entfernt werden, die mit Metastasen oder großen Tumoren befallen sind. Die Resektion des Magens zum Beispiel führt unweigerlich zu einer zusätzlichen Gewichtsabnahme. Es ergeben sich Nachteile in der Aufnahme von Nahrungsbestandteilen und einem schleichenden Verlust der Lebensqualität.

Gründe für Magenkrebs

Wie bei allen Krebsarten ist auch der Grund für Magenkrebs oft hypothetischer Natur. Es hat sich aber herausgestellt, dass insbesondere eine Infektion mit dem Bakterium Helicobacter Pylori ein ernstzunehmender Risikofaktor ist. Eine Infektion beschleunigt die Regeneration von Stammzellen im Magen. Und diese Überschleunigung kann dazu führen, dass Zellen entarten. Weitere wichtige Faktor sind aber auch Sodbrennen und immer wieder kehrende Entzündungen der Magenschleimhaut.

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Sodbrennen und Magenkrebs – Wie kann das sein?

Kann ständiges Sodbrennen ein Magenkarzinom auslösen? Das Sodbrennen an sich löst kein Magekarzinom aus. Zumindest keines, das sich direkt im Magen befindet. Wohl aber ist es möglich, dass dadurch ein distales Magenkarzinom am Übergang zwischen Speiseröhre und Magen bildet. Durch die ständige Reizung der empfindlichen Speiseröhre kann sich das dortige Gewebe entzünden und entarten. Sodbrennen gehört also mit zu den Risikofaktoren, die Krebs begünstigen können.

Übrigens: Sodbrennen kann auch eines der Symptome von Magenkrebs sein. Das Problem ist, dass ein Magenkarzinom häufig erst im fortgeschrittenen Stadium festgestellt wird. Dadurch kann die Entfernung des Magens durch eine Operation nötig sein.

Wussten Sie schon?

Eine Infektion mit Helicobacter Pylori ist ein Risikofaktor für Magenkrebs. Dieses Bakterium kann die Stammzellen im Magen beeinflussen und einen Magenkarzinom auslösen.

Was hat sich an der Magenkarzinom Therapie geändert?

Insgesamt läuft heutzutage die Diagnostik deutlich früher ab. Viele Menschen sind sich inzwischen bewusst, dass Sodbrennen und die Ernährung einen wichtigen Einfluss auf die Entstehung von Krebs haben. Der Kontakt zu Ärzten und Kliniken wird schneller hergestellt, als es früher der Fall war. Doch nach wie vor wird Sodbrennen von vielen Menschen auf die leichte Schulter genommen. Dass es sich bereits um die Symptome eines Magenkarzinoms handeln kann, wissen nicht alle. Darum ist es wichtig, sich bereits frühzeitig der Ursachen bewusst zu sein und etwas dagegen zu tun.

Ein weiterer Grund sind die inzwischen deutlich weniger gewürzten Speisen. Zur Haltbarmachung wird weniger gesalzen, gepökelt oder geräuchert. Weiterhin wird die Refluxkrankheit häufiger und konsequenter zum Beispiel durch Protonenpumpenhemmer behandelt. Zusätzlich befassen sich diverse Studien im Bereich der Onkologie mit weiteren biochemischen Prozessen bei der Behandlung von Magenkarzinomen.

Grundsätzlich stellt sich heraus, dass Menschen mit Refluxkrankheit und Speiseröhrenentzündungen zu den Risikopatienten gehören.

Wie kommt es zur Ansteckung mit Helicobacter Pylori?

Wie es zu einer Infektion mit Helicobacter kommt, ist nicht abschließend geklärt. Durch Fäkalien verunreinigte Lebensmittel oder Wasser könnten eine der Ursachen sein. Ob das Bakterium auch von Mund-zu-Mund oder durch eine Schmierinfektion mit Erbrochenem übertragen wird, ist noch nicht geklärt.

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In Zusammenarbeit mit:

Dr. Joachim Grünbaum

Leitender Arzt Gastroenterologie der Klinik Schlosspark in Grünberg. Neben mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Praxis widmet Dr. Grünberg sich auch der Forschung im Bereich der Onkologie mit dem Schwerpunkt gastroenterologische Onkologie inkl. Misteltherapie.
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