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Sodbrennen Frühschwangerschaft – Was hilft dagegen?

Eine Schwangerschaft ist immer ein freudiges Ereignis. Doch meistens bringt dieses viele Beschwerden für die Mutter mit sich. So kann es besonders in der Frühschwangerschaft zu Sodbrennen kommen. In diesem Artikel wird erklärt, warum das so ist und was dagegen unternommen werden kann. Zudem werden auf die Symptome und die Risiken eingegangen.

Sodbrennen Frühschwangerschaft – Was ist der Grund?

Die Gründe für Sodbrennen in einer Schwangerschaft sind anders. Hier liegen die Gründe an der Gebärmutter, die sich immer mehr vergrößert. Dadurch drückt diese auf den Magen und Sodbrennen kann ausgelöst werden. Zum anderen kann auch die falsche Essgewohnheit das Sodbrennen auslösen.

Ebenso kann es sein, dass sich der Muskel, der die Speiseröhre und den Magen voneinander trennt, erschlafft ist. Dies liegt meistens an dem Hormonspiegel, der sich während einer Schwangerschaft verändert.

Wie kann Sodbrennen in der Frühschwangerschaft vorgebeugt werden?

Besonders während einer Schwangerschaft sollte man auf seine Lebensweise und die Essgewohnheiten achten. Sodbrennen kann in einer Frühschwangerschaft, genauso wie in einer anderen Lebenssituation vorgebeugt werden, indem auf die fördernden Lebensmittel verzichtet wird. Dies beinhaltet ebenso Getränke, die Sodbrennen auslösen können.

Zudem ist es ratsam, mehrere kleinere Mahlzeiten am Tag einzunehmen. Dadurch wird der Magen weniger belastet. Eine zu späte Mahlzeit am Abend sollte ebenfalls nicht eingenommen werden. Auch wenn dies für Schwangere eine Herausforderung darstellen kann, wenn der nächtliche Heißhunger aufkommt.

Ein sehr wichtiger Punkt ist, das Sodbrennen durch Langsames essen und Gutes kauen vermindert werden kann.

Welche Lebensmittel sollten vermieden werden?

Wie bereits erwähnt, ist es ratsam, Lebensmittel zu meiden, die Sodbrennen auslösen können. Zu diesen gehören Lebensmittel die eine Produktion der Magensäure ankurbeln und welche, die viel Säure enthalten.

Daher sollten folgende Lebensmittel nicht eingenommen werden:

  • Getränke mit Kohlensäure
  • saure Äpfel
  • Zitrusfrüchte
  • Süßigkeiten

Lebensmittel, wie zum Beispiel Kaffee oder Alkohol, die dafür bekannt sind Sodbrennen auszulösen, sollten während einer Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Jedoch versteht sich dies von selbst, da hierdurch dem ungeborenen Kind geschadet werden kann.

Zudem sollten auf Speisen mit einem hohen Fettanteil oder Speisen, die nur schwer zu verdauen sind, ebenfalls verzichtet werden. Alle frittierten Speisen oder Kohlsorten gehören zu den Lebensmitteln, die Sodbrennen auslösen können.

Schon gewusst?

Auch wenn gerne Hausmittel gegen Sodbrennen eingesetzt werden, helfen diese nicht bei allen Schwangerschaften gleich. Daher sollte auf den Körper geachtet werden, was diesem gut tut. Es gibt jedoch eine gute Nachricht. Nach der Schwangerschaft sind die Beschwerden des Sodbrennens meistens sofort vorbei.

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Wie kann Sodbrennen in der Frühschwangerschaft behandelt werden?

Während einer Schwangerschaft sollten einige Dinge zusätzlich beachtet werden. Besonders wenn es um die Einnahme von Medikamenten geht. Hier sind einige während einer Schwangerschaft ungeeignet, da Schäden an dem Kind entstehen können. Zudem können Nebenwirkungen auftreten, die in einer Schwangerschaft nicht vertretbar sind.

Es ist daher ratsam, auf Hausmittel zurückzugreifen, um Sodbrennen behandeln zu können. Diese sind nicht nur ungefährlich, sondern es wird auch eine schnelle Wirkung erzielt.
So können Haferflocken, Bananen, Nüssen oder Mandeln bereits dabei helfen, die Beschwerden von Sodbrennen zu lindern. Ebenso kann eine andere Schlafposition dabei Helfen, Sodbrennen in der Nacht zu vermeiden. Hier ist es ratsam, eine Position zu wählen, bei der der Oberkörper erhöht liegt. So kann die Magensäure schwerer in die Speiseröhre gelangen.

Ebenso hat sich stilles Wasser bei Sodbrennen auch in der Schwangerschaft bewährt. Hierdurch wird die aufsteigende Magensäure neutralisiert und die Beschwerden lindern ab.

Sodbrennen Frühschwangerschaft – Welche Risiken können entstehen?

Gerade während einer Schwangerschaft werden sich viele Gedanken darüber gemacht, welche Risiken durch bestimmte Beschwerden entstehen können.

Doch da Sodbrennen in der Schwangerschaft meistens auf die körperlichen und hormonbedingten Veränderungen zurückzuführen ist, besteht hier in der Regel kein Risiko.
Jedoch kann auch hier die Speiseröhre durch die aufsteigende Magensäure beschädigt werden.

Es ist daher wichtig, dass bei sehr häufigem und besonders ständigem Sodbrennen ein Arzt aufgesucht wird. Mit diesem können die Symptome und die Bedenken besprochen werden.

Zusätzlich wird dieser die Schwangerschaft in der Behandlung berücksichtigen.
Besonders wichtig ist es, wenn bereits vor der Schwangerschaft an den Beschwerden von Sodbrennen gelitten wurde, einen Arzt aufzusuchen. Hier können die Ursachen nicht an der derzeitigen Schwangerschaft liegen, da die Beschwerden bereits vorher aufgetreten sind.

Das selbe gilt auch, wenn das Sodbrennen nach der Schwangerschaft anhält.

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Gerade in einer Schwangerschaft werden sich sorgen darüber gemacht, ob bestimmte Beschwerden dem Kind schaden können. In der Regel ist Sodbrennen sowohl für die Mutter als auch für das Kind ungefährlich. Jedoch sollte immer bei Bedenken ein Arzt aufgesucht werden.

Fazit:

Sodbrennen kann in der Frühschwangerschaft aufkommen. Jedoch ist hier nur bedingt eine ärztliche Behandlung notwendig. Es ist auf jeden Fall ratsam, einen Arzt während einer Behandlung darüber zu informieren.

Durch die Schwangerschaft sollte auf Medikamente gegen Sodbrennen so gut wie möglich verzichtet werden. Ratsamer ist es auf Hausmittel zurückzugreifen, um die Beschwerden zu lindern.

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In Zusammenarbeit mit:

Dr. Joachim Grünbaum

Leitender Arzt Gastroenterologie der Klinik Schlosspark in Grünberg. Neben mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Praxis widmet Dr. Grünberg sich auch der Forschung im Bereich der Onkologie mit dem Schwerpunkt gastroenterologische Onkologie inkl. Misteltherapie.
Dr. Joachim Grünbaum

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