Junge Frau mit Speiseröhrenentzündung hält sich den Hals

Wenn bei einer Speiseröhrenentzündung Medikamente zum Einsatz kommen

Sodbrennen, auch Reflux genannt, ist ein mehr als unangenehmenes Symptom. Die Säure aus dem Magen kommt über die Speiseröhre wieder hoch gewandert. Dabei entsteht das unangenehme Brennen im Hals, das auf Dauer ernsthafte Schwierigkeiten mit sich bringen kann. So kann sich im Rahmen einer Refluxkrankheit die Speiseröhre akut oder chronisch entzünden. Aber helfen bei einer Speiseröhrenentzündung Medikamente überhaupt? Und welche Möglichkeiten gibt es, etwas dagegen zu tun?

Die Ursachen kennen

Bevor ein Arzt die richtige Behandlung für Sie finden kann, sollten Sie zunächst die individuelle Ursache der Speiseröhrenentzündung herausfinden. Gründe für eine Entzündung der Speiseröhre können sein:

  • Zu einer akuten Entzündung kann es kommen, wenn die Speiseröhre verätzt wird. Zum Beispiel durch das Schlucken von Säure bzw. Flüssigkeiten mit extrem niedrigen pH-Wert. Das kann aber auch passieren, wenn Sie ein Medikament mit zu wenig Wasser schlucken. Verbleibt das Medikament zu lange in der Speiseröhre, kann es dort die Schleimhaut reizen und schädigen.
  • Wie auch bei den Medikamenten können mechanische Reizungen der Speiseröhrenwand Entzündungen auslösen. Zum Beispiel durch das Legen einer Magensonde.
  • Immer wieder kehrender Reflux. Inbesondere nachts haben viele Menschen mit starkem Sodbrennen zu kämpfen. Das kann an der Ernährung liegen. Fettige, süße oder salzige Speisen regen die Säureproduktion im Magen an. Ebenso können auch anatomische Besonderheiten Auslöser sein.Ein schwacher Schließmuskel am Mageneingang zum Beispiel. Durch Krankheiten oder Verletzungen verursachte Deformationen des Magens ebenso. Häufiger bei Menschen über 50 ist ein sogenannter Zwerchfellbruch (Hiatushernie), bei dem Teile des Magens in den oberen Brustkorb gelangen. Dies kann mit der schwächeren Muskulatur mit zunehmendem Alter zusammenhängen. Ebenso kann Stress eine Überproduktion von Magensäure verursachen.
  • Infektionen mit Pilzen oder Viren in der Speiseröhre können ebenfalls eine Speisröhrenentzündung hervorrufen.

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Wann sind sind bei einer Speiseröhrenentzündung Medikamente sinnvoll?

Zunächst sollten Sie die Ursachen kennen und behandeln. Immer wieder auftretendem Reflux muss die richtige Therapie gewidmet werden. Da die Speiseröhrenentzündung das Symptom von etwas anderem ist, können entsprechend auch nur die Symptome behandelt werden. Das heißt konkret: Medikamente gegen Schmerzen sind sinnvoll. Hinzu kommen entzündungshemmende Medikamente. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Medikamente am sinnvollsten sind. Bei einer Pilzinfektion muss er ein Antimykotikum verschreiben. Dieses wird meistens oral eingenommen. In schweren Fällen müssen die Medikamente auch intravenös verabreicht werden. Pilzinfektionen der Speiseröhre kommen am ehesten bei Abwehrgeschwächten Menschen vor. Je nach Diagnose kommen auch Antibiotika oder Virostatika zum Einsatz. All dies aber nur nach eingehender Untersuchung durch Ihren Arzt.

Wussten Sie schon?

Eine Speiseröhrenentzündung sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Im akuten Fall suchen Sie bitte einen Arzt auf und behandeln Sie sich nicht selbst „auf gut Glück“.

Aber in den meisten Fällen handelt es sich nicht um schwer zu behandelnde Erkrankungen. Die Beschwerden mit den Schmerzen hinter dem Brustbein kommen meistens von einer unpassenden Lebensweise. Bevor Sie also zu Medikamenten greifen, sollten Sie Ihre Lebensweise anpassen. Unterstützend bei einer Überproduktion von Magensäure sind Protonenpumpenhemmer wie Pantoprazol oder Omeprazol. Diese wirken sich auf die Säureproduktion im Magen aus und werden etwa vier bis acht Wochen lang eingenommen.

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In Zusammenarbeit mit:

Dr. Joachim Grünbaum

Leitender Arzt Gastroenterologie der Klinik Schlosspark in Grünberg. Neben mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Praxis widmet Dr. Grünberg sich auch der Forschung im Bereich der Onkologie mit dem Schwerpunkt gastroenterologische Onkologie inkl. Misteltherapie.
Dr. Joachim Grünbaum

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